Die Grundregeln der Proportionen

Bevor wir uns die einzelnen Körpertypen ansehen, gibt es drei universelle Regeln, die du beim Jackenkauf immer beachten solltest: Wie auch die Experten der Glamour Style bestätigen, ist die richtige Jackenwahl entscheidend für einen gelungenen Look.

1. Die Länge ist entscheidend

Die Saumlänge einer Jacke bestimmt, wo der Blick des Betrachters hängen bleibt. Endet eine Jacke genau auf der breitesten Stelle deiner Hüfte, wird diese optisch betont. Möchtest du deine Hüften schmaler wirken lassen, wähle eine Jacke, die entweder deutlich darüber (wie eine kurze Bomberjacke) oder deutlich darunter (wie ein langer Mantel) endet.

2. Volumen ausgleichen

Wenn du eine voluminöse Jacke (wie eine dickere Steppjacke oder eine Oversized-College-Jacke) trägst, solltest du den Rest deines Outfits schmal halten. Kombiniere dazu eine eng anliegende Hose (z.B. Skinny-Jeans oder Leggings). Trägst du hingegen eine weite Hose (wie Cargo-Pants oder Baggy-Jeans), passt eine schmal geschnittene Jacke (wie eine taillierte Lederjacke oder ein leichter Windbreaker) besser dazu.

3. Details lenken den Blick

Auffällige Details wie große Brusttaschen, Epauletten, auffällige Logos oder breite Reverskragen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Wenn du einen breiten Oberkörper hast, solltest du auf zu viele Details im Brustbereich verzichten. Hast du hingegen einen schmalen Oberkörper, können genau diese Details (wie sie oft bei College Jacken oder aufwendigen Lederjacken zu finden sind) optisch mehr Volumen zaubern.

Figur-Guide für Damen: Setze deine Kurven in Szene

Bei Damen unterscheiden wir klassischerweise zwischen dem A-Typ (Birne), dem V-Typ (Apfel), dem H-Typ (Rechteck) und dem X-Typ (Sanduhr).

Der A-Typ (Birnenfigur)

Frauen mit einer Birnenfigur haben einen schmalen Oberkörper und breitere Hüften. Das Ziel ist es, den Oberkörper zu betonen und die Proportionen auszugleichen.

Die besten Jacken: Kurze Jacken, die über der Hüfte enden, sind ideal. Eine kurze Bomberjacke, eine College Jacke oder eine taillierte Lederjacke lenken den Blick auf die schmale Taille und den Oberkörper. Eine Lederjacke ist hier eine tolle Variante. Auffällige Details am Kragen oder den Schultern sind hier sehr vorteilhaft. Darauf solltest du achten: Vermeide Jacken, die genau auf der breitesten Stelle der Hüfte enden oder dort aufgesetzte Taschen haben.

Der V-Typ (Apfelfigur)

Beim V-Typ ist der Oberkörper (Schultern und Brust) breiter als die Hüften, die Beine sind oft sehr schlank. Hier wollen wir den Oberkörper optisch strecken und die schlanken Beine betonen.

Die besten Jacken: Länger geschnittene Jacken, die über das Gesäß reichen, sind ideal. Ein leichter Windbreaker oder eine schlichte Softshell-Jacke, die offen getragen wird, streckt die Silhouette. Eine Lederjacke im Biker-Stil mit asymmetrischem Reißverschluss lenkt den Blick vertikal. Eine Lederjacke bricht die breite Schulterpartie optisch auf. Darauf solltest du achten: Vermeide voluminöse Steppjacken oder Jacken mit großen Schulterpolstern, da sie den Oberkörper noch breiter wirken lassen.

Der H-Typ (Rechteckige Figur)

Frauen mit einer H-Figur haben eine sehr gerade Silhouette, bei der Schultern, Taille und Hüfte etwa gleich breit sind. Das Ziel ist es, optisch Kurven zu zaubern.

Die besten Jacken: Taillierte Jacken sind dein bester Freund. Eine Lederjacke mit Gürtel oder eine Jacke, die sich in der Taille raffen lässt, formt eine weibliche Silhouette. Das gute Stück zaubert Kurven, wo keine sind. Auch eine College Jacke, die an der Hüfte eng anliegt und oben etwas bauschiger fällt, kreiert optisch Kurven. Darauf solltest du achten: Vermeide kastige, gerade geschnittene Jacken, die deine gerade Form betonen.

Der X-Typ (Sanduhrfigur)

Die Sanduhrfigur zeichnet sich durch eine schmale Taille und etwa gleich breite Schultern und Hüften aus. Diese ausgewogenen Proportionen gilt es zu betonen.

Die besten Jacken: Alles, was die Taille betont, ist großartig. Eine taillierte Lederjacke, eine kurze Bomberjacke oder eine figurbetonte Softshell-Jacke setzen deine Kurven optimal in Szene. Eine Lederjacke ist hier die eleganteste Wahl. Darauf solltest du achten: Vermeide extrem weite Oversized-Jacken, die deine schmale Taille komplett verstecken und dich breiter wirken lassen, als du bist.

Fazit: Finde dein perfektes Match 2026

Die ideale Jacke zu finden, ist keine Zauberei, sondern eine Frage der richtigen Proportionen. Wenn du deinen Körpertyp kennst, kannst du gezielt nach Modellen suchen, die deine Vorzüge betonen.

Egal, ob du als V-Typ zur klassischen Bomberjacke greifst, als A-Typ deine Taille mit einer kurzen Lederjacke betonst oder als O-Typ mit einem schlichten Windbreaker deine Silhouette streckst: Achte immer auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung. Entdecke jetzt die vielfältige Herren-Jacken von trueprodigy und Damen-Jacken und finde das Modell, das nicht nur zu deinem Stil, sondern auch optimal zu deiner Figur passt.

FAQ: Häufige Fragen zur Jacken-Passform

Wie lang sollte eine Übergangsjacke sein?
Das hängt von deiner Figur ab. Generell gilt: Die Jacke sollte nicht genau an der breitesten Stelle deines Körpers enden. Kurze Jacken (bis zum Beckenknochen) strecken die Beine, längere Jacken (über das Gesäß) strecken den Oberkörper.

Machen Steppjacken dick?
Das kommt auf die Füllung und die Steppung an. Dicke Daunenjacken mit breiten Kammern können sehr voluminös wirken. Leichte Steppjacken mit schmalen Kammern und einem hochwertigen, handgefüllten Padding (wie bei trueprodigy) wärmen hervorragend, ohne unnötig aufzutragen.

Welche Jacke macht schlank?
Dunkle Farben (Schwarz, Navy) machen optisch schlanker. Zudem strecken Jacken, die offen getragen werden (wie ein Windbreaker oder eine Lederjacke), die Silhouette durch die vertikalen Linien. Vermeide voluminöse Schnitte und auffällige Muster in der Körpermitte.

Kann jeder eine Bomberjacke tragen?
Ja, es kommt nur auf das Styling an. Wenn du eine kräftigere Körpermitte hast, wähle eine Bomberjacke aus einem dünneren Material und trage sie offen. Wenn du sehr schlank bist, kannst du zu einem voluminöseren Modell greifen, um optisch mehr Breite zu generieren.